Regionale Sportkonferenz 2026: Vernetzen, initiieren, unterstützen
An der Regionalen Sportkonferenz vom 8. September 2026 trafen sich zahlreiche Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft im ParaForum Besuchszentrum in Nottwil zum gemeinsamen Austausch und zur Vernetzung. Denn Sportförderung entsteht, wenn Menschen ihre Leidenschaft für den Sport teilen, voneinander lernen und gemeinsam neue Impulse für die sportliche Entwicklung setzen.
Im Zentrum standen aktuelle Entwicklungen und konkrete Praxisbeispiele aus der Region. Andi Schwarzentruber, regionaler Sportkoordinator, blickte auf das vergangene Sportjahr zurück und zeigte zudem auf, welche Themen die Region im Bereich Sport und Bewegung künftig beschäftigen werden. Ausserdem gewährte Schulleiter Peter Bigler einen Einblick in das erste Betriebsjahr und die nächsten Entwicklungsschritte der Sportschule Sursee.
Wie Gemeinden ihre Sport- und Bewegungsinfrastruktur strategisch weiterentwickeln können, zeigten die Praxisbeispiele zur Erarbeitung eines Gemeindesportanlagenkonzepts (GESAK) von Rolf Butz, Gemeindepräsident Wauwil, und Sahra Lustenberger, Projektleiterin Stadt Sursee. Sie gewährten Einblicke in die Vorgehensweisen, die Herausforderungen und die ersten Erkenntnisse.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema Inklusion im Sport. Die Teilnehmenden erhielten von Lia Oppliger, regionale Sportkoordinatorin, Informationen zu den Unterstützungsmöglichkeiten des Kantons Luzern sowie zu den Angeboten von PluSport und Jugend+Sport. Dabei wurde deutlich: Sport soll möglichst vielen Menschen offenstehen und Gemeinden sowie Vereine können aktiv dazu beitragen.
Für einen besonderen Einblick sorgte Andreas Heiniger, Leiter Leistungssport SPV. Er zeigte auf, was hinter einem internationalen Grossanlass wie den ParAthletics steckt und welche Faktoren für dessen Erfolg entscheidend sind. Im anschliessenden Interview gab Marcel Hug, mehrfacher Paralympics-Sieger und Weltrekordhalter, persönliche Einblicke in den Spitzensport.
Abgerundet wurde die Konferenz mit Gesprächen und Kontaktpflege beim gemeinsamen Apéro.
Der RET Sursee-Mittelland dankt allen Referierenden, Mitwirkenden und Teilnehmenden für die wertvollen Impulse und den engagierten Austausch.