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Projekte

eruieren | entwickeln | umsetzen

Regionalentwicklung ist eine Querschnittsaufgabe
Der RET Sursee-Mittelland unterstützt Projektinitianten beim Anschub oder bei der Umsetzung ihrer Projekte, fungiert als Türöffner, und übernimmt so eine wichtige Drehscheibenfunktion. Der RET Sursee-Mittelland ist als Kompetenzzentrum für regionale Entwicklung am Puls des politischen und wirtschaftlichen Geschehens. Er erkennt Möglichkeiten und Entwicklungstendenzen frühzeitig und initiiert deshalb auch selber Projekte.

Regionalentwicklung ist eine Querschnittsaufgabe in und zwischen den Bereichen Raumplanung, Mobilität, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Bildung, Sport, Tourismus, Natur, Umwelt und Energie.

Gut vernetzt – Anliegen und Interessen in aktives Handeln umsetzen

Regionalentwicklungsprojekte

Die nachstehenden Projekte geben Ihnen einen Einblick in das breite Schaffen. Für Informationen zu den zahlreichen weiteren Projekten kontaktieren Sie die Geschäftsstelle info@sursee-mittelland.ch.

RET Aquaregio

Aquaregio

Regionale Wasserversorgungsplanung zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit in der Region.

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Regionale Wasserversorgungsplanung – Aquaregio

Aquaregio


Worum geht’s

Die regionalen Entwicklungsträger (RET) haben gemäss Kantonalem Richtplan die Aufgabe, die Versorgung mit Trinkwasser durch eine regionale Wasserversorgungsplanung zu koordinieren (KRP E3-3). Ziel dieser Koordinationsaufgabe ist die Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit genügend Trinkwasser, genügend Redundanzen zu schaffen, die Versorgung in Notlagen durch den Bezug aus unabhängigen Wasserdargeboten zu gewährleisten und Synergien zur Kostenreduktion aufzuzeigen.

Mit dem Projekt «Regionale Wasserversorgungsplanung» wurden die entsprechenden Grundlagen zur Erreichung der vorstehend genannten Zielsetzungen erarbeitet und den Gemeinden und den Wasserversorgungen als Entscheidgrundlagen zur Verfügung gestellt. Auf der Basis eines technischen Konzeptes sollen die einzelnen Versorgungsgebiete der Region mit einer Primärleitung verbunden und damit Redundanzen geschaffen, die Versorgung in Notlagen sichergestellt und massgebliche Synergien erzielt werden. Damit werden die einzelnen Wasserversorgungen und Gemeinden in ihrer Kernaufgabe gestärkt und sie profitieren konkret von der regionalen Zusammenarbeit. Für die Umsetzung, die Planung den Bau sowie den Betrieb der regionalen Anlagen wurde eigens eine Organisation gegründet. Erfahren Sie mehr darüber unter www.aquaregio.ch.

 

Projektdauer und Status

Das Projekt Regionale Wasserversorgungsplanung dauerte drei Jahre, vom 01.01.2014 bis 31.12.2016 und führte zur Gründung der Aquaregio AG – Wasser Sursee-Mittelland.


Für Fragen zum Projekt wenden Sie sich an die Geschäftsstelle des RET Sursee-Mittelland oder an die Geschäftsstelle der Aquaregio AG.

RET Freizeitverkehrslenkung am Sempachersee

Freizeitverkehrslenkung am Sempachersee

Nutzungskonflikte mit Hilfe von Lenkungsmassnahmen minimieren.

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Freizeitverkehrslenkung am Sempachersee

Worum geht’s

Immer mehr Freizeitsportler und Erholungssuchende geniessen die Nähe zum Wasser und zum Sempachersee. Mit steigender Frequentierung steigen auch die Nutzungskonflikte untereinander aber insbesondere auch mit den Anstössern. Bislang regeln alle Gemeinden rund um den See «ihren» Abschnitt des Freizeitverkehrs individuell und nicht selten unterschiedlich. Eine einheitliche Lenkung der unterschiedlichen Nutzergruppen drängt sich auf, um den Besuch am Sempachersee für alle zum Genusserlebnis und nicht zur Nervenübung werden zu lassen. Innerhalb der Projektarbeiten wollen die seeanstossenden Gemeinden und der RET zusammen mit den verschiedenen Nutzergruppen den Freizeitverkehr am Sempachersee nach einheitlichen Kriterien lenken und damit zur Attraktivierung dieses Raumes beitragen. In einem ersten Schritt werden die Nutzungsansprüche eruiert und dann sinnvolle Lenkungsmassnahen definiert. Anschliessend werden diese konzeptionell aufgearbeitet und die Umsetzung der einzelnen Massnahmen in die Wege geleitet.

 

Projektdauer und Status

Das Projekt dauert rund zwei Jahre, vom 01.09.2019 bis 30.06.2021.


Für Fragen zum Projekt wenden Sie sich an die Geschäftsstelle des RET Sursee-Mittelland.

 

 

RET Impuls zur Digitalisierung KMU 1

Impuls zur Digitalisierung der KMU-Landschaft

KMU-Unternehmungen bei ihren individuellen Digitalisierungsschritten bestärken und begleiten.

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Impuls zur Digitalisierung der KMU-Landschaft

Worum geht’s

In grösseren Unternehmungen der Regionalwirtschaft hat die Digitalisierung längst einen festen Platz in der Unternehmensführung gefunden. In kleinen und mittleren Betrieben ist das oft nicht der Fall. Da und dort ist Unsicherheit spürbar, digitale Entwicklungsschritte und Investitionen in der Unternehmung auszulösen. Für eine pointierte Positionierung der Region ist eine moderne, auf Zukunftstechnologien ausgerichtete Regionalwirtschaft indes von grosser Bedeutung.

Das Projekt will KMU-Unternehmungen bei ihren individuellen Digitalisierungsschritten bestärken und begleiten und trägt damit zur Standortförderung bei. Das Projekt schafft indirekt und direkt neue Arbeitsplätze und trägt zum Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region bei. Zudem werden wichtige Investitionen ausgelöst.

Das Projekt hat seine Wurzeln in den Netzwerkbeziehungen innerhalb der Regionalwirtschaft und entstammt der Arbeitsgruppe «Stärkung der regionalen Innovationskraft». Mehr über das Projekt erfahren Sie unter www.digital-zentralschweiz.ch.


Projektträgerschaft

Netzwerk Wirtschaft des RET, Kantonale Wirtschaftsförderung, InnovationsTransfer Zentralschweiz (ITZ), Kantonaler Gewerbeverband, kommunale Gewerbevereine, Regionale Industrie- und Handelsvereinigung (IHV), Digital Enterprise, Kreativfabrik 62. Das Projekt wurde von Bund und Kanton im Rahmen ihrer Standortförderungspolitik mitunterstützt.

RET Impuls zur Digitalisierung KMU 2

Projektdauer und Status

Das Projekt dauerte rund zwei Jahre vom 01.02.2017 bis 30.06.2019. Die Projektzielsetzungen wurden gesamthaft übertroffen. Für die KMU’s steht der regionale point of entry über die Kreativfabrik 62 mit seinem Unternehmernetzwerk weiterhin zur Verfügung.

 


Die Projektphasen im Überblick

Impuls zur Digitalisierung KMU
Landschaft Zusammenleben

Landschaf(f)t Zusammenleben

Ein Projekt zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts

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Landschaf(f)t Zusammenleben



Worum geht’s

Das räumliche Auseinanderdriften von Wohnen, Arbeiten und Freizeit und ein voranschreitender individualisierter Lebensstil der Menschen, lassen das ursprünglich dörfliche oder kleinstädtische Landleben zusehends unter Druck geraten. Zuwanderung und ein schnelles Bevölkerungswachstum tragen zusammen mit Gemeindefusionen und Umstrukturierungen in Unternehmungen gezwungenermassen zu Neuorientierungen von Menschen bei. Im ganzen periurbanen Raum des Schweizer Mittellandbogens steht der gesellschaftliche Zusammenhalt unter Druck – auch im ländlichen Raum des Kantons Luzern.

Die Menschen sind das Sozialkapital und eine Gesellschaft mit starkem Zusammenhalt das Fundament einer starken Region. Das Projekt Landschaf(f)t Zusammenleben will den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Dörfern und Kleinstädten der Region stärken. Dies erfolgt in den drei Hauptthemenbereichen Integration, Freiwilligenarbeit und Zusammenlebenskultur. Die teilnehmenden Projektgemeinden erreichen ihre Zielsetzungen in eigens definierten Projekten. An regelmässigen Treffen tauschen sich die Akteure aus und lernen voneinander. Die Projektgemeinden profitieren vom Projekt durch Kontakte, Finanzen und know how.


Projektdauer und Status

Das Projekt dauert fünf Jahre, vom 1.1.2016 bis 31.12.2020. Anschliessend sollen die angestossenen Aktivitäten, Plattformen und Netzwerke in bestehenden sowie in neuen Strukturen weitergeführt werden.


Für Fragen zum Projekt wenden Sie sich an die Geschäftsstelle des RET Sursee-Mittelland.

 

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Jobalino

Jobalino

Jobalino ist ein digitales Jobnetzwerk, welches mit innovativen und neuartigen Ansätzen die Kosten für Stellenbesetzungen reduziert und Vermittler von Fachkräften finanziell partizipieren lässt.

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Jobalino

Worum geht’s

Jobalino ist ein digitales Jobnetzwerk, welches mit innovativen und neuartigen Ansätzen die Kosten für Stellenbesetzungen reduziert und Vermittler von Fachkräften finanziell partizipieren lässt. Jobalino leistet einen Beitrag zur Reduktion des Fachkräftemangels und ist wegen der Einfachheit und der geringen Rekrutierungskosten besonders für KMU-Betriebe interessant.

Die Jobplattform wurde von einem start-up aus der Region entwickelt und in einer Projektphase 0 einem Praxistest unterzogen. Die Testphase brachte einerseits wichtige und wertvolle Erkenntnisse, welche in die Plattform und das Geschäftsmodell eingearbeitet wurden. Anderseits aber auch die Gewissheit, dass die Jobplattform auf dem hart umkämpften Markt gut angenommen wird und erhebliches Potenzial für eine definitive Markteinführung aufweist. Für die Markteinführung und Skalierung von Jobalino werden innerhalb des Projektes Marktstudien und technische Konzepte entwickelt sowie Vertriebs- und Marketingstrukturen aufgebaut. Projektträger sind vier voneinander unabhängige Unternehmen in der Region. Erfahren Sie mehr über die Website jobalino.ch und das Erklärvideo.

Im Rahmen des Standortförderungsauftrages vermittelt der RET Kontakte, Finanzen und know how. Er unterstützt damit unternehmerische Initiativen und Projektinitianten zur Stärkung der Regionalwirtschaft.


Projektdauer und Status

Das Projekt dauert knapp ein Jahr, vom 01.01.2020 bis 30.09.2020.


Für Fragen zum Projekt wenden Sie sich an die Geschäftsstelle des RET Sursee-Mittelland oder direkt an die Projektträgerschaft.

Bild Klimawandel

Klimawandel

Eine regionale Strategie zur Anpassung an den Klimawandel

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Anpassung an den Klimawandel

Worum geht’s

Zur Eindämmung und Verhinderung des Klimawandels hat der RET bereits mehrere Projekte in den Bereichen nachhaltige Energieversorgung, Raumplanung und Mobilität abgewickelt. Dabei floss die Eindämmung des Klimawandels stets integrativ in die Projektarbeiten ein. Seit 2015 werden alle regionalen Projekte auf Nachhaltigkeit hin ausgerichtet und müssen in den Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft dem Nachhaltigkeitsgedanken standhalten. Aber nicht nur die Eindämmung sondern auch die Anpassung an die wohl unausweichlichen Klimaveränderungen ist wichtig.

 

Im Rahmen eines Pilotprogrammes des Bundesamtes für Energie (BFE) erarbeitete der RET zusammen mit zehn Partner aus der Region aus verschiedenen Branchen eine Apassungsstrategie an den Klimawandel. Die Erarbeitung erfolgte ausgesprochen partizipativ und umfasste folgende zehn Themenbereiche: Raumplanung/Mobilität, Landwirtschaft, Wirtschaft, Waldwirtschaft, Tourismus, Gesundheit/Gesellschaft, Ökosystem Sempachersee, öffentliche Sicherheit, Energieversorgung und Umwelt.

 

In einer ersten Phase des Projektes wurden die Auswirkungen des Klimawandels auf die Region ermittelt und ein Modell des zukünftigen Mikroklimas in der Region Sursee-Mittelland dargestellt. In einer zweiten Phase wurden mit den zehn Projektpartnern aus der Region je eine zugeschnittene Anpassungsstrategie pro Bereich erarbeitet. In einer dritten Phase wurden die Einzelstrategien zusammengeführt und aufeinander abstimmt. Am Schluss unterzeichneten alle Projektpartner eine Charta zur Umsetzung der gemeinsamen Stratgie. Die Erreichung der eigens gesetzten Zielsetzungen und die Umsetzung der Massnahmen obliegen jedem Projektpartner. Das Gesamtcontrolling obliegt dem RET.


Projektdauer und Status

Die schrittweise Erarbeitung der Strategie dauerte 3 Jahre, vom 01.01.2014 bis 31.12.2016. Das Pilotprojekt des Bundes konnte inhaltlich, finanziell und zeitlich erfolgreich abgeschlossen werden. Die Region und die Projektarbeiten erhielten vom Bundesamt für Energie grosse Beachtung, Anerkennung und viel Lob. Inzwischen sind eine grössere Anzahl von Massnahmen bereits umgesetzt oder in konkreter Bearbeitung. Hier gehts zum Erklärvideo des BFE.

Für Fragen zum Projekt wenden Sie sich an die Geschäftsstelle des RET Sursee-Mittelland.

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Regionale Wärme- und Kälteplanung

Ein Konzept für die regionale Wärme- und Kälteplanung

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Regionale Wärme- und Kälteplanung

Worum geht’s

Bereits im Jahr 2012 erarbeitete der RET in Zusammenarbeit mit den Gemeinden ein regionales Energiekonzept. Im 2014 folgte mit einem Windparkkonzept eine vertiefte Planung im Bereich Windenergienutzung und im selben Jahr ein Projekt zur Verstromung von Grüngut in der Region. Im 2016 folgte eine Studie zur Nutzung von Energieholz sowie die Unterstützung von Geo-Energie Suisse bei der Standortevaluation für ein Tiefengeothermie-Kraftwerk. Im 2017 folgte ein Konzept für die koordinierte Wärme- und Kälteplanung in der Region.

 

Die Wärme- und Kälteplanung zeigt für die ganze Region auf, welche nutzbaren Energiequellen in der Region vorhanden sind und wo Potenzial für entsprechende Wärme-/Kälteverbünde zu deren Nutzbarmachung vorhanden ist. In der Folge wurden 31 Massnahmen definiert und dazu technische Beschriebe verfasst. Die Konzeptplanung wurde von den RET-Delegierten verabschiedet und im Anschluss allen Akteuren der öffentlichen Verwaltung, der Privatwirtschaft sowie weiteren Organisationen der Energiewirtschaft zur Verfügung gestellt.

 

Projektdauer und Status

Die Erarbeitung der Konzeptplanung dauerte rund 2 Jahre, vom 01.01.2016 bis 31.12.2017. Inzwischen sind bereits eine Anzahl Verbünde realisiert und in Betrieb. Eine Anzahl Projekte befinden sich aktuel im Bau oder sind in Planung.


Für Fragen zum Projekt wenden Sie sich an die Geschäftsstelle des RET Sursee-Mittelland.

RET Wanderwege

Regionaler Wanderwegrichtplan

Wanderwegnetz überkommunal koordinieren

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Regionaler Wanderwegrichtplan

Worum geht’s

Die 17 Gemeinden der Region Sursee-Mittelland verfügen zusammen über rund 400 km Wanderwege. Es macht überaus Sinn, diese Wanderwege überkommunal zu koordinieren und aufeinander abzustimmen. Die regionalen Entwicklungsträger sind für die Erarbeitung von regionalen Wanderwegkonzepten zuständig. Diese sind als Teilrichtpläne behördenverbindlich zu verabschieden.

 

Die Region verfügt bis vor kurzem über einen Wanderwegrichtplan aus dem Jahre 1995. Dieses Planwerk war in vielen Teilen nicht mehr aktuell und lediglich ein kleiner Teil davon war digitalisiert. Die Zeit für eine Komplettüberarbeitung war gekommen.

 

Zusammen mit dem Verein Luzerner Wanderwege und seinen lokalen Vertretern sowie mit den Verbandsgemeinden wurden die bisherigen Routenführungen analysiert und wo nötig oder sinnvoll neue Routenführungen erarbeitet. Die Planungen wurden damit schrittweise erneuert und aktualisiert. Die Region verfügt nun über einen aktuellen, digitalisierten und verbindlichen Wandewgrichtplan. Ein Muss für eine Region, welche sich als Sport-, Bewegungs- und Freizeitregion profilieren will.

  

Projektdauer und Status

Die Projektarbeiten dauerten rund 2 Jahre, vom 01.01.2018 bis 31.12.2019. Der Teilrichtplan wurde an der Delegiertenversammlung des RET vom 10. Dezember 2019 behördenverbindlich verabschiedet. Die Umsetzung erfolgt schrittweise über die Gemeinden zusammen mit dem Verein Luzerner Wanderwege.

 

Für Fragen zum Projekt wenden Sie sich an die Geschäftsstelle des RET Sursee-Mittelland.

RET Digitale Transformation

Digitalisierung

Digitale Transformation in den Gemeinden unterstützen

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Digitale Transformation in den Gemeinden unterstützen

Worum geht’s

Die Gemeinden stehen, wie viele andere Akteure auch, vor einer digitalen Transformation. Die Umstellung der Verwaltungsprozesse und -dienstleistungen in den Gemeinden (z.B. eUmzug, Tageskarten Gemeinden, Einwohnerportal, Objekt.LU, digitale Langzeitarchivierung, eBAGE+ und weitere) sind bereits weit vorangeschritten. Anders sieht es bei der digitalen Transformation der Gemeinden im Bereich Dialog und Kommunikation aus. So stehen die Verwaltung und die Gemeindepolitik vor der Herausfoderung, ihre bisherigen Kommunikationskonzepte, ihren Bürgerdialog und allenfalls sogar bis anhin konventionell geführte demokratische Prozesse kritisch zu hinterfragen. In diesen Bereichen ist der Transformationsprozess in den Gemeinden bislang kaum gestartet. Entsprechender Handlungsbedarf wird nicht nur seitens Gemeinden laut, sondern insbesondere auch seitens der Wirtschaft und der Gesellschaft.

 

Bei der Herausforderung der Gemeinden, ihre Organisation auf neue Kommunikationskanäle hin auszurichten, setzt dieses Projekt an. Stichworte dazu sind: Einbezug von social media, digitaler Dorfplatz, Gemeinde-App, Village Office, Meinungsbildung digital unterstützen, Aufbau von Netzwerken etc. Im Rahmen des Projektes werden individuelle Ansätze in den Gemeinden herausgeschält und anschliessend bedarfsorientiert gemeindeeigene Projekte ausgelöst. An regelmässigen Treffen tauschen sich die Akteure aus und lernen voneinander. Die Gemeinden profitieren vom Projekt durch Kontakte, Finanzen und know how.

  

Projektdauer und Status

Das Projetk dauert knapp zwei Jahre, vom 01.02.2020 bis 31.12.2021. Bereits wurden diverse Analysen durchgeführt und mehrere gemeindespezifischen Projekte angestossen. Wegen COVID-19 liegt das Projekt aktuell leicht hinter dem ursprünglichen Fahrplan.

 

Für Fragen zum Projekt wenden Sie sich an die Geschäftsstelle des RET Sursee-Mittelland.

RET Industrialisierung 4.0

Industrialisierung 4.0 und smarte Maschinendatenerfassung

Direkte Vernetzung von IT-Systemen mit Produktionsmaschinen

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Industrialisierung 4.0 und smarte Maschinendatenerfassung

Worum geht’s

Unter dem Aspekt der Industrialisierung 4.0 und der voranschreitenden Digitalisierung starteten drei Projektträger aus der Industrie ein gemeinsames Projekt mit dem Ziel, die direkte Vernetzung von IT-Systemen mit Produktionsmaschinen der Metallverarbeitung zu ermöglichen. Bislang lieferte das betriebseigene IT-System seine Produktionsdaten vom Bürotisch auf einen Bildschirm in der Werkstatt. Ein Mitarbeiter programmierte dann anhand der Daten die Maschine, indem er die Daten für das herzustellende Werkstück auf die Werkzeugmaschine übertrug und im Anschluss den Produktionslauf manuell startete. Zwar gibt es heute bereits Systeme auf dem Markt, bestehend aus Sofware und Werkzeugmaschine, welche als Gesamtsystem über diese Möglichkeiten verfügen. Aber in der Maschinenindustrie  sind noch viele "alte", herkömmliche Werkzeugmaschinen im Einsatz, welche ihre Lebensdauer noch nicht erreicht haben. Eine vorzeitige Umrüstung ganzer Maschinenparks ist daher einerseits oft mit hohen Abschreibungen und andererseits mit hohen Investitionen verbunden.

 

Innerhalb des Projektes wurden ein Konzept und eine Software entwickelt, welche es ermöglichen, Plan- und Auftragsdaten von bestehenden Betriebssystemen direkt auf Werkzeugmaschinen jeglicher Marke zu übertragen. Die Produktivität von Industriebetrieben kann mit dieser Software signifikant erhöht und hohe Investitionen in das digitale Zeitalter abgefedert werden. Das Konzept und die Software wurden an Pilotanlagen praktisch erprobt.

 

Dir drei Projektträger arbeiteten mit Software-Entwicklern, Maschinensteuerungsherstellern und Anwendern zusammen. Sie trugen ihr Wissen und ihre Fragen in eine Erfahrungsaustauschgruppe und arbeiteten mit dem Industrienetzwerk Swiss Smart Factory auf nationaler Ebene zusammen.

 

Die Projektträger kontaktierten den RET im Vorfeld bei der Planung des Projektes. Dieser half bei Kontakten und bei der Finanzierung und begleitete den Projektprozess.

 

Das Projekt steht beispielhaft für eine starke regionale Innovationskraft und das schlüssige Ineinandergreifen verschiedener Zahnräder im Getriebe einer funktionierenden Standortförderung.

 

Projektdauer und Status

Das Projekt dauerte 16 Monate vom 01.07.2018 bis 30.10.2019 und konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Das Konzept und die Software stehen der Maschinenindustrie und somit der Wirtschaft ab anfangs 2020 zur Verfügung. Die konkrete Anwendung erfolgt bereits in mehreren Betrieben.

 

Für Fragen zum Projekt wenden Sie sich direkt an den Projektleiter Enzo Pavese, Pavese AG, Schenkon oder an die Geschäftsstelle des RET Sursee-Mittelland.

energietrail

Energietrail Region Surental

Eine Smartphone-Schnitzeljagd mit dem verrückten Professor

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Energietrail - eine Smartphone-Schnitzeljagd mit dem verrückten Professor

Worum geht’s

Die sechs Surentaler Gemeinden Büron, Geuensee, Knutwil, Schenkon, Schlierbach und Triengen setzen zusammen als Energieregion Surental verschiedene Projekte um. Eines davon ist der Enegietrail Surental - eine Smartphone-Schnitzeljagd mit einem "verrückten Professor". Dieser will einen Kurzschluss und damit ein vollständiger Blackout im Surental verursachen. Die Teilnehmer gehen zu Fuss, mit dem Velo oder per Elektroauto auf die Suche nach alternativen Energien, damit sich das Surental selber mit Strom versorgen kann. Dabei bewegen sich die Teilnehmer von Gemeinde zu Gemeinde und entdecken dabei die Kraft des Windes, der Sonne, des Wassers und der Erde und sammeln Energietaler. Nebenbei erfahren sie Interessantes zum Thema erneuerbare Energien und können sich an den Posten interaktiv bestätigen. Die moderne Schnitzeljagd verbindet auf lustvolle Weise Abenteuer und digitale Technik mit Outdoor-Aktivitäten. Zielgruppen sind Familien, Schulklassen und junge Erwachsene. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Ziel der Schnitzeljagd ist es, auf innovative Art und Weise für erneuerbare Energien zu sensibilisieren und das Surental als Energieregion erlebbar zu machen. Die technisch-inhaltliche Umsetzung erfolgte mit dem ortsansässigen Start-up Unternehmen swisslocaltravel. Das Projekt wurde vom Bundesamt für Energie im Rahmen des Programmes für Energieregionen unterstützt und im Auftrag der sechs Gemeinden vom RET Sursee-Mittelland koordiniert.

  

Projektdauer und Status

Die Erarbeitung des Projektes erfolgte in Schritten und dauerte gut zwei Jahre, vom 01.01.2018 bis 31.12.2019. Die feierliche Eröffnung erfolgte am 01.07.2020. Der nachhaltige Betrieb und der Unterhalt wird durch swisslocaltravel auf eigene Rechnung sichergestellt.

 

Für Fragen zum Projekt wenden Sie sich direkt an die Geschäftsstelle des RET Sursee-Mittelland.

muehle geuensee

Regionale Wertschöpfungskette stärken

Ein Betriebskonzept für die Dorfmühle Geuensee

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Ein Betriebskonzept für die Dorfmühle Geuensee

Worum geht’s

Die aus dem Jahre 1954 stammende Dorfmühle Geuensee ist Dreh- und Angelpunkt einer regionalen Wertschöpfungskette rund um den Getreideanbau, deren Verarbeitung und Herstellung von lokalen Produkten. Dabei steht die Verarbeitung von alten Getreidesorten im Mittelpunkt. Zur Mühle gehört ein Landwirtschaftsbetrieb. Der nachhaltige Betrieb der Mühle und der Landwirtschaft ist aufgrund der teuren Produktionsbedingungen und der geringen Kapazitäten gefährdet. Der Verlust der Mühle würde eine ganze Wertschöpfungskette zusammenbrechen lassen.

 

Im Rahmen der Betriebsnachfolgeregelung unterstützte der Verein aquator die Besitzerfamilie in ihren Bestrebungen, ein neues Konzept für den Betrieb zu erarbeiten und einen neuen Besitzer für die Mühle und den Landwirtschaftsbetrieb zu finden. In der Folge wurden ein Businessplan und ein Betriebskonzept erarbeitet. Der Businessplan steht im Wesentlichen auf drei Säulen: Schrittweise Produktionssteigerung der Mühle um 150 % und Ausbauder Zulieferketten und der Absatzkanäle; konsequente Ausrichtung des Landwirtschaftsbetriebs auf Bio und Aufbau der Direktvermarktung; Aufbau eines Standbeins für die Vermittlung von Wissen, Sensibilisierung, Führungen und Erlebnisangebote. Alle drei Säulen oder Standbeine ergänzen sich harmonisch und ergeben ein stimmiges Ganzes. Für die Umsetzung aller Ziele und um die nötigen Investitionen zu ermöglichen, wurde ein Trägerverein gegründet. Der Trägerverein Molaris kümmerte sich um eine geeignete Nachfolge, stellte eine junge Pächterfamilie ein und unterstützt die neuen Pächter fortwährend bei der schrittweisen Umsetzung des Betriebskonzeptes.

 

Der RET beriet den Verein aquator bei der Inangriffnahme des Projektes und unterstützte diesen mit Kontaken und know how sowie bei der Findung von Finanzen. Der RET stellte das Projektcontrolling sicher und nahm dabei die coachende Rolle eines Enabler ein.

  

Projektdauer und Status

Die Erarbeitung des Businessplans und des Betriebskonzeptes dauerte rund ein Jahr vom 01.01.2017 bis 31.12.2017. In der Folge wurde der Verein Molaris gegründet. Inzwischen wurden namhafte Investitionen getätigt. Die Umsetzung des ersten Standbeins ist weit vorangeschritten und die Umsetzung des zweiten ist erfolgreich angelaufen. Ab 2021 ist die Inangriffnahme des 3. Standbeins geplant.

 

Für Fragen zum Projekt wenden Sie sich direkt an den Trägerverein Molaris oder an die Geschäftsstelle des RET Sursee-Mittelland.

Kontakt

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Fragen? Anliegen? Ideen? Kontaktieren Sie die Geschäftsstelle des RET Sursee-Mittelland ganz unkompliziert: info@sursee-mittelland.ch oder Tel. 041 925 88 60